Elektrotherapie


1789 wurde durch Galvani mit seinen Untersuchungen von Muskeln eines Froschschenkels eine neue Ära der Elektrotrotherapie eingeleitet. Aber es war noch ein langer Weg bis zur heutigen Elektrotherapie. Ab und an wird die Elektrotherapie überschätzt, dann wieder nicht anerkannt. Fortführende Erkenntnisse auf den Gebieten der Physik und Physiologie führten dazu, dass die Bedeutung dieser Therapieform stetig zunahm.

Elektrotherapie ist ein Teil der physikalischen Therapie.

 

Ziele der Elektrotherapie:

  • Verbesserung / Hemmung der Durchblutung

  • Schmerzlinderung

  • Tonuserhöhung / -herabsetzung der Muskeln

  • Nervenstimulation / Steigerung der Reaktions-Funktionsfähigkeit der motorischen Nerven

  • Stoffwechselsteigerung

  • Entzündungshemmung
  • Resorption von Ödemen

Elektrotherapie umfasst verschiedene Methoden, wobei elektrische Energie mit einem therapeutischen Nutzen dem Körper zugeführt wird.

Die meistverwendete Einteilung ist die nach den verschiedenen Frequenzen (Impulse pro Sekunde):

  • Niedrigfrequenz bis 1 KHz

  • Mittelfrequenz von 1 KHz bis 100 KHz

  • Hochfrequenz höher als 100 KHz (In Deutschland vor allem in der Arztpraxis benutzt)
Im niederfrequenz Bereich: zum Beispiel bei der Iontophorese handelt es sich um ein Konstanter (galvanischer) Strom mit 0 Hz. Bei Lähmungen testen wir die Muskulatur/Nerven mit der so genannten I-t -Diagnostik und Behandeln dann mit Strömen 0,4 und 2 Hz.
Wir verwenden TENS (Transkutane Elektrische Nerven Stimulation), Ultra-Reiz Strom (140 Hz) Stochatischer Strom, Faradischer Strom, Faradische Schwellströme, (Dreieck und Viereckstrom), Diadynamischer Strom und Hochvolt.
Im Mittelfrequenz Bereich benutzen wir Interferenz Elektrotherapie Therapie.

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