Halliwick ist eine Neurophysiologische Therapie
im Wasser.
James McMillan, der Begründer, war Ingenieur
der Hydrodynamik und entwickelte die Halliwicktherapie
nach hydrodynamischen Grundsätzen, die
sehr erfolgreich in therapeutische Maßnahmen
integriert wurden und die Grundsätze
der Therapie bilden.
Das Halliwick–Konzept wurde hauptsächlich
für körperlich- und / oder geistig
behinderte Kinder entwickelt und zeichnet
sich daher durch eine spielerischen Charakter
aus.
Ein anderes, sehr wichtiges Merkmal ist das
eins – zu – eins Verhältnis.
Das bedeutet, jeder Patient wird durch eine
Person, vorzugsweise einen Familienangehörigen,
im Wasser betreut.
Das Kennenlernen und Verstehen des Elements
Wasser, mit all seinen Eigenheiten und Vorteilen
ist Schwerpunkt der Therapie. So ist man später
in der Lage zu agieren; nicht mehr nur zu
reagieren. Der Patient wird also zum „Chef“,
beherrscht das Wasser und kann sich völlig
frei und selbsbestimmend im Wasser bewegen
– wie ein Fisch. Diese Erfahrung wiederum
gibt Freude am Bewegen und Selbstvertrauen
– das, was den meisten Menschen mit
Handicap ( nicht nur denen…! ) fehlt.
Auch für ängstliche Schwimmer,
oder für ( Noch- ) Nichtschwimmer ist
das Halliwick – Konzept bestens geeignet,
um seine Angst vor dem Schwimmen zu verlieren
und zum Schwimmer zu werden.