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Krankengymnastik
= Physiotherapie
Krankengymnastik- mit seinem seit 1994 eingeführten
noch unbekannten neuen Name Physiotherapie
- ist eine Bewegungstherapie die sich auf
Harmonisierung der Bewegungen und Körperfunktionen
richtet. Die moderne, aus Heilgymnastik hervorgegangene,
Krankengymnastik hat mit der Gymnastik von
Ling, Jahn und Gutmuths vom Ende des 19. Jahrhunderts
nur noch wenig zu tun. Heute ist die Physiotherapie
aus der Medizin nicht mehr wegzudenken .
Krankengymnastik ist nur dann möglich,
wenn über die ärztliche Diagnose
hinaus, der Behandler sich, durch eine qualifizierte
Befunderhebung, Einsicht verschafft über
die spezifische Problematik des Patienten.
Der Therapeut entwickelt mit dem Patient zusammen
einen Behandlungsplan, wodurch der Patient
in die Lage gestellt wird seinen Heilungsprozess
zu fördern.
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Ziele der Krankengymnastik
sind unter anderem:
- Mobilisierung der Gelenke
- Kräftigung Muskeln/Muskelgruppen
- Verbesserung der Koordination, Bewegungsabläufe
- Verbesserung der ATL-Funktionen (Aktivitäten
des täglichen Lebens)
- Umgang mit Hilfsmittel wie Rollstuhl,
Stock, Prothesen und Orthesen
- Instruieren des Umfelds des Patienten
(Familie, Betreuer)
- Informieren des Patienten über seine
Krankheit, Therapieverlauf
- Multidisziplinäre Zusammenarbeit
(Ärzte, Ergotherapeuten, Logopäden
etc)
Als zusätzliche Therapiemöglichkeiten
zum Erreichen des Therapieziels stehen dem Physiotherapeuten
Thermo- (warm/kalt) Hydro- (Wasser) und Elektrotherapie
zu Verfügung.
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